Der Taunus

Der Taunus liegt nördlich von Frankfurt und wird wegen seiner bevorzugte Wohnlage von Bankern auch als das ‚Beverly Hills von Hessen‘ bezeichnet. Tatsächlich wohnen hier viele Millionärinnen und Millionäre. Die Gegend entwickelte sich um 1900 n. Chr. zu einem großen Kurort. Bad Homburg zum Beispiel bekam noch vor Frankfurt eine Spielbank und zog viele Gäste an, die sich dort auch ein Haus kauften. Noch heute hat der Taunus die meisten Einkommens-Millionärinnen und -Millionäre, auch wenn dies seine Städte und Gemeinden selbst noch nicht reich macht.

Der Taunus ist als Mittelgebirge aber auch ein Naherholungsgebiet, vor allem für den Ballungsraum Frankfurt und Rhein-Main. Die höchste Erhebung ist der Feldberg mit 879 Metern. In schneereichen Wintern sind dort auch Ski- und Schlittenfahren möglich. Im Sommer lädt der Taunus vor allem zum Spazierengehen und zu Wanderungen ein.

Vor allem in seinen Waldgebieten ist der Taunus eher dünn besiedelt. Die meisten Städte und Gemeinden befinden sich an den Frankfurt zugeneigten Hängen und auf der Nordseite des Gebirges. Eine besondere Bedeutung haben die Heilquellen, die aus dem Schiefergebirge kommen und zum Kurtourismus beitragen. Durch die Berglage haben auch einige Städte ein besonderes Klima, oft als Reizklima bezeichnet, was sie zu Kurorten macht. Auch Schlangenbad und Wiesbaden gehören noch zu den Ausläufern des Gebiets. Zum Taunus gehören auch noch die Landkreise Limburg-Weilburg und Rheingau-Taunus, auch wenn die Bischofs-Stadt Limburg an der Lahn selbst nicht mehr zum Taunus gezählt wird.

Bedeutend war das Gebirge auch zur Zeit der Römer, die unter anderem hier ihren Limes-Wall errichteten, dessen Überreste heute noch in der Saalburg besichtigt werden können.

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